Wenn Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken, anfangen sich zu fragen, ob sie eventuell zu viel Alkohol trinken, ist es oft schon zu spät. Die Gedanken vom übermäßigen Alkoholkonsum kommen oft erst dann auf, wenn sich schon eine Alkoholabhängigkeit eingeschlichen hat.Ob es sich dann nur um ein Alkoholproblem oder schon eine bestehende Alkoholsucht handelt, kann der oder die Betroffene nur selbst wissen. Schwierig bei dieser Frage ist die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Oft wird nach Ausreden gesucht, dass es noch nicht so schlimm ist und nach Menschen geschaut, die weit aus mehr Alkohol trinken.

Diese Gedanken kreisen oft viele Jahre in den Köpfen der Betroffenen, bevor es zu einer wirklichen Einsicht in die eigene Alkoholkrankheit kommt.

Oft werden viele Jahre verschwendet, weil man nicht versucht Hilfe in Anspruch zu nehmen, sondern alleine und wenn möglich heimlich, mit dem trinken aufzuhören. Nicht nur, dass solche Versuche oft misslingen, jeder spielt auch mit seinem Leben, wenn man den regelmäßigen Alkoholkonsum einfach absetzt.

Die dann auftretenden Entzugserscheinungen können mitunter lebensgefährlich sein, wenn nicht sofort ein Arzt zur Stelle ist. Dieses Risiko wird leider oft unterschätzt, so dass schon viele Alkoholiker an den Entzugserscheinungen gestorben sind.

Alkoholprobleme entstehen nicht von heute auf morgen, sondern sind eine Folge von langwierigen Handlungen. Niemand braucht Alkohol, um glücklich zu leben. Niemand hat wohl etwas gegen ein Glas Bier oder Wein, aber jeder sollte sich überlegen, ob er das Risiko einer Alkoholkrankheit in Kauf nehmen möchte.